Fahrtenbuch oder 1‑%‑Regel?

Was ist günstiger für Ihren Firmenwagen? Die Pauschale ist bequem, das Fahrtenbuch spart oft mehrere tausend Euro im Jahr. Hier sehen Sie, was sich für Sie lohnt.

  • Beispielrechnung und Rechner für Ihren Fall
  • Für Arbeitnehmer, Selbstständige und E-Autos
  • Wechsel nur zum 1. Januar: jetzt für 2027 planen
Fahrtenbuch bestellen, ab 149 €Meinen Fall berechnen
Kurz beantwortet

Das Fahrtenbuch gewinnt meist bei wenig Privatfahrten, teurem Auto oder langem Arbeitsweg. Die Pauschale lohnt eher bei viel Privatnutzung, günstigem Auto oder E-Auto. Wechseln geht nur zum 1. Januar.

Bruttolistenpreis des Fahrzeugs€

Listenpreis bei Erstzulassung inkl. Sonderausstattung, nicht der Kaufpreis.

Einfacher Weg zur Arbeitkm

Nur der Hinweg zählt. Genau so rechnet das Finanzamt (0,03 % je Entfernungskilometer).

Fahrzeugkosten pro Jahr€

Abschreibung bzw. Leasing, Kraftstoff oder Strom, Versicherung, Wartung.

Privater Nutzungsanteil20 %
Persönlicher Steuersatz42 %

Grenzsteuersatz, auf Wunsch inklusive Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer (bis 52 %).

1-%-Methode

Geldwerter Vorteil– €
Steuer pro Jahr– €

Fahrtenbuchmethode

Geldwerter Vorteil– €
Steuer pro Jahr– €
Ihre jährliche Ersparnis mit Fahrtenbuch
0 €
Das sind 0 € pro Monat. Das TrackPro Fahrtenbuch kostet 149 € für 12 Monate und hat sich damit meist im ersten Monat bezahlt gemacht.
Bei Elektro- und Hybrid-Dienstwagen ist die Pauschalversteuerung bereits reduziert (0,25 % bzw. 0,5 %). Ein Fahrtenbuch lohnt sich hier vor allem bei sehr geringer Privatnutzung oder hohem Listenpreis.
Fahrtenbuch sichern: 149 € für 12 Monate

Vereinfachte Beispielrechnung: 1 % (bzw. 0,5 % / 0,25 % bei Hybrid und Elektro, Letzteres bis 100.000 € Bruttolistenpreis) des Listenpreises pro Monat plus 0,03 % je Entfernungskilometer und Monat, gegenüber dem privaten Kostenanteil laut Fahrtenbuch. Ersetzt keine Steuerberatung.

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Voreingestellt ist unser Beispiel: 45.000 € Listenpreis, 20 km Arbeitsweg, 9.000 € Kosten, 20 % privat, Steuersatz 42 %. Verschieben Sie die Regler für Ihren Fall. Stand: Oktober 2026.

Die beiden Methoden im Vergleich

1‑%‑RegelFahrtenbuch
So wird gerechnet1 % des Listenpreises pro Monat plus 0,03 % je km ArbeitswegNur der echte Privatanteil an den Kosten
Wenig privat fahrenBringt nichts, Sie zahlen pauschalSpart direkt Steuern
AufwandKeinerFahrten zuordnen, elektronisch in Minuten
Elektroauto0,25 % bis 100.000 €, sehr günstigLohnt nur bei sehr wenig Privatfahrten
WechselFür dasselbe Auto nur zum 1. Januar

Faustregeln: Wann lohnt sich was?

Fahrtenbuch lohnt eher

Wenig Privatfahrten, hoher Listenpreis, langer Arbeitsweg, hoher Steuersatz.

1‑%‑Regel lohnt eher

Viel Privatnutzung, günstiges Auto, reines E-Auto mit 0,25 %, kein Wunsch nach Aufzeichnungen.

Ehrlich beim E-Auto

Mit 0,25 % ist die Pauschale so niedrig, dass sich ein Fahrtenbuch nur bei sehr wenig Privatfahrten rechnet. Erst rechnen, dann kaufen.

Selbstständige

Die Pauschale gilt nur bei mehr als 50 % betrieblicher Nutzung. Ein Fahrtenbuch belegt den Anteil sauber.

Wechseln geht nur zum 1. Januar.Wer 2027 mit Fahrtenbuch versteuern will, muss es ab dem 1. Januar lückenlos führen.
Jetzt für 2027 starten

Den Aufwand übernimmt der Stecker

1

Einstecken

Stecker in die OBD-Buchse, die jedes Auto ab Baujahr 2004 hat. Kein Einbau.

2

Losfahren

Jede Fahrt wird per GPS automatisch erfasst: Datum, Strecke, Kilometerstand.

3

Zuordnen

In der App geschäftlich oder privat antippen. Wenige Minuten pro Woche.

4

Exportieren

Am Jahresende ein finanzamtkonformes PDF für Ihre Steuerberatung.

Häufige Fragen

Wann lohnt sich ein Fahrtenbuch statt der 1-%-Regel?

Meistens, wenn Sie den Firmenwagen wenig privat nutzen, der Bruttolistenpreis hoch ist oder der Arbeitsweg lang ist. Bei viel Privatnutzung und günstigem Auto ist die Pauschale oft gleichauf. Der Rechner oben zeigt Ihren Fall.

Kann ich mitten im Jahr wechseln?

Für dasselbe Fahrzeug nicht. Die Methode gilt für das ganze Kalenderjahr. Wer 2027 mit Fahrtenbuch versteuern will, muss es ab dem 1. Januar 2027 lückenlos führen. Sonst ist ein Wechsel nur mit einem neuen Fahrzeug möglich.

Gilt die 1-%-Regel auch für Selbstständige?

Nur wenn der Wagen zu mehr als 50 % betrieblich genutzt wird. Darunter ist die Pauschale nicht erlaubt. Den Anteil belegen Sie am einfachsten mit einem Fahrtenbuch.

Lohnt sich ein Fahrtenbuch beim Elektroauto?

Seltener. Reine E-Autos bis 100.000 € Bruttolistenpreis werden nur mit 0,25 % angesetzt. Ein Fahrtenbuch lohnt sich dann meist nur bei sehr wenig Privatfahrten. Viele E-Autos liefern über die OBD-Buchse außerdem keine vollständigen Daten.

Welche Angaben muss ein Fahrtenbuch enthalten?

Für jede betriebliche Fahrt: Datum, Kilometerstand zu Beginn und Ende, Reiseziel, Reisezweck und aufgesuchte Geschäftspartner. Für Privatfahrten reichen die Kilometer. Das Fahrtenbuch muss zeitnah und nachträglich unveränderbar geführt werden.

Was kostet das TrackPro Fahrtenbuch?

149 € für 12 Monate oder 260 € für 24 Monate, inklusive OBD-Stecker, SIM-Karte, App und Webportal. Ohne Kündigung verlängert es sich um 12 Monate, kündbar online per Klick.

Ab 1. Januar automatisch Steuern sparen.

Stecker rein, jede Fahrt wird erfasst, Sie ordnen nur noch zu. 149 € für 12 Monate, 30 Tage Geld-zurück.

Fahrtenbuch bestellen