Was ist günstiger für Ihren Firmenwagen? Die Pauschale ist bequem, das Fahrtenbuch spart oft mehrere tausend Euro im Jahr. Hier sehen Sie, was sich für Sie lohnt.
Das Fahrtenbuch gewinnt meist bei wenig Privatfahrten, teurem Auto oder langem Arbeitsweg. Die Pauschale lohnt eher bei viel Privatnutzung, günstigem Auto oder E-Auto. Wechseln geht nur zum 1. Januar.
Voreingestellt ist unser Beispiel: 45.000 € Listenpreis, 20 km Arbeitsweg, 9.000 € Kosten, 20 % privat, Steuersatz 42 %. Verschieben Sie die Regler für Ihren Fall. Stand: Oktober 2026.
| 1‑%‑Regel | Fahrtenbuch | |
|---|---|---|
| So wird gerechnet | 1 % des Listenpreises pro Monat plus 0,03 % je km Arbeitsweg | Nur der echte Privatanteil an den Kosten |
| Wenig privat fahren | Bringt nichts, Sie zahlen pauschal | Spart direkt Steuern |
| Aufwand | Keiner | Fahrten zuordnen, elektronisch in Minuten |
| Elektroauto | 0,25 % bis 100.000 €, sehr günstig | Lohnt nur bei sehr wenig Privatfahrten |
| Wechsel | Für dasselbe Auto nur zum 1. Januar | |
Wenig Privatfahrten, hoher Listenpreis, langer Arbeitsweg, hoher Steuersatz.
Viel Privatnutzung, günstiges Auto, reines E-Auto mit 0,25 %, kein Wunsch nach Aufzeichnungen.
Mit 0,25 % ist die Pauschale so niedrig, dass sich ein Fahrtenbuch nur bei sehr wenig Privatfahrten rechnet. Erst rechnen, dann kaufen.
Die Pauschale gilt nur bei mehr als 50 % betrieblicher Nutzung. Ein Fahrtenbuch belegt den Anteil sauber.
Stecker in die OBD-Buchse, die jedes Auto ab Baujahr 2004 hat. Kein Einbau.
Jede Fahrt wird per GPS automatisch erfasst: Datum, Strecke, Kilometerstand.
In der App geschäftlich oder privat antippen. Wenige Minuten pro Woche.
Am Jahresende ein finanzamtkonformes PDF für Ihre Steuerberatung.
Meistens, wenn Sie den Firmenwagen wenig privat nutzen, der Bruttolistenpreis hoch ist oder der Arbeitsweg lang ist. Bei viel Privatnutzung und günstigem Auto ist die Pauschale oft gleichauf. Der Rechner oben zeigt Ihren Fall.
Für dasselbe Fahrzeug nicht. Die Methode gilt für das ganze Kalenderjahr. Wer 2027 mit Fahrtenbuch versteuern will, muss es ab dem 1. Januar 2027 lückenlos führen. Sonst ist ein Wechsel nur mit einem neuen Fahrzeug möglich.
Nur wenn der Wagen zu mehr als 50 % betrieblich genutzt wird. Darunter ist die Pauschale nicht erlaubt. Den Anteil belegen Sie am einfachsten mit einem Fahrtenbuch.
Seltener. Reine E-Autos bis 100.000 € Bruttolistenpreis werden nur mit 0,25 % angesetzt. Ein Fahrtenbuch lohnt sich dann meist nur bei sehr wenig Privatfahrten. Viele E-Autos liefern über die OBD-Buchse außerdem keine vollständigen Daten.
Für jede betriebliche Fahrt: Datum, Kilometerstand zu Beginn und Ende, Reiseziel, Reisezweck und aufgesuchte Geschäftspartner. Für Privatfahrten reichen die Kilometer. Das Fahrtenbuch muss zeitnah und nachträglich unveränderbar geführt werden.
149 € für 12 Monate oder 260 € für 24 Monate, inklusive OBD-Stecker, SIM-Karte, App und Webportal. Ohne Kündigung verlängert es sich um 12 Monate, kündbar online per Klick.
Stecker rein, jede Fahrt wird erfasst, Sie ordnen nur noch zu. 149 € für 12 Monate, 30 Tage Geld-zurück.
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